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Archive for the ‘Veröffentlichung’ Category

(9) Statistisches Bundesamt: Hilfen zur Erziehung überwiegend für Kinder

Im Jahr 2010 haben rund 367.000 Kinder bis 13 Jahre in Deutschland eine erzieherische Hilfe durch das Jugendamt oder in einer Erziehungsberatungsstelle neu begonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkindertags am 20. September 2011 weiter mitteilt, entspricht dies einem Anteil von knapp 71 Prozent an allen Hilfen zur Erziehung.

Insgesamt begannen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im vergangenen Jahr rund 519.000 erzieherische Unterstützungen.
Den größten Anteil unter allen neu gewährten erzieherischen Hilfen hatte mit gut 66 Prozent die Erziehungsberatung – insgesamt 314.000 junge Menschen nahmen sie im Jahr 2010 neu in Anspruch. Dabei wurden knapp drei Viertel (74 Prozent) dieser Beratungen von Kindern begonnen (rund 231.000 Fälle). 61.000 Erziehungsberatungen (19 Prozent) gewährten die Beratungsstellen Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren. Junge Erwachsene unter 27 Jahren nahmen rund 22.000 beziehungsweise 7 Prozent der Beratungen neu in Anspruch. (mehr …)

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Russland hat alle Adoptionen von russischen Kindern in die USA gestoppt. Hintergrund: Eine amerikanische Mutter hatte ihr adoptiertes Kind aus einer russischen Waiseneinrichtung ins Flugzeug nach Moskau gesetzt und auf einem Zettel geschrieben „Den habe ich nicht bestellt“. Wie sich dann herausstellte, kam sie mit dem Kind, nicht zurecht. Zu aggressiv, zu auffällig, zu schwierig.

Die Reaktion Russlands, zunächst einmal keine weiteren Kinder mehr von US-Bürgern adoptieren zu lassen, ist verständlich. Zunächst sollte geprüft werden, was hier schief gelaufen ist. Vielleicht war die Anbahnung zu kurz. Vielleicht waren die Informationen über das Kind nicht ausreichend. Vielleicht war das Kind aufgrund seiner Geschichte aber auch nicht geeignet für eine neue Familie weit weg in Amerika.

Im Landkreis Verden gibt es mehrere Familien, zu denen ein Kind gehört, welches im Ausland adoptiert wurde. Bevor das Kind einreisen konnte, mussten viel behördliche Hürden überwunden werden. (mehr …)

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Der Bundesrat hat am 15.10.2010 zum Gesetzentwurf zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts Stellung genommen. Das neue Gesetz dient in erster Linie der Begrenzung der bisherigen hohen Fallzahlen in der Amtsvormundschaft und sieht u. a. vor, dass ein Amtsvormund nicht mehr als 50 Mündel betreuen darf.

Der Bundesrat spricht sich in der Bundesratsdrucksache BR-Drucks. 537/10 (B) sich dafür aus, von einer zahlenmäßigen Bezifferung abzusehen. Außerdem will der Bundesrat die konkrete Ausgestaltung des Kontaktes zwischen Mündel und Vormund flexibler ausgestalten. Wichtigstes Anliegen ist jedoch die Feststellung der Zustimmungsbedürftigkeit des Gesetzentwurfes durch den Bundesrat. Die Länderkammer fordert darüber hinaus, dass der Bund die infolge des Gesetzes den Kommunen entstehenden finanziellen Mehrkosten ausgleicht.

Im Einzelnen werden folgende (andere ) Formulierungen vorgeschlagen:

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Der nationale Ethikrat Deutschlands hat gefordert, dass die Babyklappen (auch die vorhandenen in Bremen oder Hannover) wieder abgeschafft werden. Diese sollen Müttern die Möglichkeit geben, ihr neugeborenes Baby anonym in sichere (ärztliche) Hände geben zu können, statt es ungewollt und alleine zu versorgen oder eben nicht zu versorgen. Das, so der Ethikrat verletze das Recht des neugeborenen Kindes auf Kenntnis von seiner Herkunft und auf eine Beziehung zu seinen leiblichen Eltern.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu: „Sie werden ins Nichts hineingeboren und bei der Suche nach ihrer Individualität wird ihnen kein Mensch der Welt helfen können“.

Mit dieser Sichtweise werden sich Pflegeeltern nicht einverstanden erklären können.

Ein Kind braucht Bindungen, Liebe und Sicherheit. Statt dieses bei der leiblichen Mutter, die ihr Kind nicht wollte und sich für den Weg der Babyklappe entschieden hat, mit Mitteln der Jugendhilfe mühsam herzustellen, sollte man lieber dem Kind die Chance geben, diese Grundbedürfnisse in einer liebevollen Pflege- oder Adoptivfamilie von Anfang an erfüllt zu bekommen.  (mehr …)

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Sind junge Menschen im Rahmen von Leistungen nach dem SGB VIII bei Pflegepersonen untergebracht, gehört gem. § 39 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII zur Leistung auch die Sicherstellung ihres notwendigen Unterhalts. Dieser umfasst gem. § 39 Abs. 1 Satz 2 SGB VIII die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen.

Zu untersuchen ist in diesem Zusammenhang, ob Pflegegeld im Rahmen der Vollzeitpflege nach §§ 33, 39 SGB VIII auf Leistungen nach dem SGB II – ggf. nur teilweise – angerechnet werden kann. (mehr …)

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Die Jugend- und Familienminister der Bundesländer (JFMK) haben auf ihrer Konferenz im Juli 2010 in Schwerin über das zukünftige Vorgehen in der Kinder- und Jugendpolitik und hier vor allem im Bereich des Pflegekinderwesens gesprochen. Dabei kam der folgende Beschluss heraus: (mehr …)

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Bei der gemeinsamen Expertentagung „Qualitätsoffensive für den Pflegekinderbereich der internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen“ und dem  Kompetenzzentrum Pflegekinder e. V. im November 2009 wurde ein neues Manifest zum Pflegekinderwesen vorgestellt. Hier wird versucht darzustellen, welche Anforderungen an das Pflegekinderwesen sowohl für den Gesetzgeber als auch für die sonstigen Beteiligten gestellt werden. Das Manifest kann unter www.kompetenzzentrum-pflegekinder.de im Internet als pdf – Datei heruntergeladen werden.

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